Pitch Black? Nein Pitch Perfect!

Junkfaktor: ★★★☆☆

Pitch Perfect (2012) on IMDb

Schon vor wenigen Wochen hatten wir die Chance den neusten SingSang Film Pitch Perfect in einer Test-Sneak zu sehen. Was wir neben extrem schlechtem 2.0 Ton geboten bekamen lest ihr nur hier (und ja, ihr verdankt es Paderborn das er keinen deutschen Titel bekommen hat!).

Die junge Beca hat es endlich geschafft, sie kommt auf College. Für Anna Kendrick…. ähhh Beca geht ein Traum in Erfüllung. Endlich kann sie ihr Hipster Kreativität auf einem ganz neuen Level frei ausleben. Was genau sie studiert bleibt auch dem interessiertem Zuschauer von Anfang an verborgen. Völlig uneigennützig drängt der Film ihre Interessen und Vorlieben in den Vordergrund. Schnell wird suggeriert das am College studieren nur einen kleinen Teil der Zeit in Anspruch nimmt. Es gilt daher schnell einen Club zu finden um der langeweile Einhalt zu gebieten. Schnell rückt der zweite Protagonist ins Bild, die weibliche Acapella Band unter der Leitung von Aubrey und Chloe. Den beiden Leiterinen wird klar das sie Anna Kendrick…. BECA für ihre Band gewinnen müssen ,um mit ihrer Stimme den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Heimlich herrscht am College nämlich ein Krieg zwischen Acapella Bands. Bei einem Casting gelingt es den beiden die verschüchterte Ann-.-BECA auf ihre Seite zu ziehen. Es beginnt der Kampf das Image er “Bella´s” nach missglückten Auftritten in der Vergangenheit wieder ins richtige Licht zu rücken und der männlichen Konkurrenz den Titel der besten Acapella Band des Landes wegzuschnappen.

Pitch Perfect gelingt es mit viel Charme und guter Musik das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Der “Stock-im-Arsch” Mentalität der Bella´s wird durch neuen Wind und Anna Kendrick ein Ende bereitet. Die Ära des Acapella-Pop ist angebrochen und sie ist unerwartet attraktiv. Im Vordergrund stehen klar die hübschen weiblichen Charaktere des Films welchen den Liedern ihre Stimme leihen. Die Schlüsselrolle ist mit Anna Kendrick sowohl von der Ausstrahlung als auch vom Talent sehr gut besetzt. Aber auch Brittany Snow weiß durchaus zu überzeugen (ohja die Duschszene!) und spielt Püppchen Anna Camp locker an die Wand. Für humoristische Einlagen ist primär Rebel Wilson zuständig. Die Rolle der Fat Amy ist ihr wortwörtlich auf den Leib geschrieben und das Publikum ist ihr ab der ersten Minute verfallen. Kontrahenten und Nebenrollen bleiben blass, wissen aber durchaus durch ihr Auftreten zu überzeugen.

Pitch Perfect bietet perfekte Popcorn Unterhaltung mit musikalischen Einlagen auf höchstem Niveau. Anfängliche Skeptiker werden nach den ersten Gesangspassagen die Segel streichen und angetan mitwippen. Nicht nur für Acapella Fans startet hier in den nächsten Tagen ein sehr guter Film! d-.-b *utzutzutz*

Edit: Der Soundtrack welcher anscheinend teilweise von den original Schauspielern eingesungen wurde ist übrigens eine klare Empfehlung, nicht nur für Acapella-Fans.

About mindMASTER

28 jähriger Ex-Student und Sneaker aus Paderborn, Filmfanatiker mit knapp 500 DVDs und Blurays. Knapp 4 Jahren Sneakerfahrung im Cineplex Paderborn sprechen für sich. Aktuell regelmäßiger Gast in den Einbecker Kinosälen. Neben mehrstündigen Filmabenden von "Police Academy" und "Herr der Ringe" wird auch vor 8 stündigen Oscar-Nächten nicht zurückgeschreckt.